Sommerpause 2017

Hallo, ihr Lieben!

Einigen ist sicher schon aufgefallen, dass ich zur Zeit recht unregelmäßig blogge. Doch mit diesem Beitrag möchte ich wieder ein Lebenszeichen von mir geben!

Zu meiner Verteidigung: Ich habe Urlaub und versuche wirklich, mich mal ein wenig zu erholen.

 

Vor einigen Jahren habe ich am eigenen Leibe erfahren müssen, wie wichtig Pausen sind. Diesbezüglich habe ich als kleines Special für meine treuen Leser einen Text herausgesucht, den ich zu der Zeit schrieb, als ich die Rechnung für das Missachten der Pausen zahlen musste:

 

[Vorsicht, Sarkasmus!]


 

No pain, no gain

Schaut mich an und lasst euch inspirieren! 19 Jahre jung, 1 1/2m groß und kerngesund! Ich bin die Verkörperung des Ehrgeizes und werde es weit bringen! Mein Alltag besteht nur aus Training, Training und dann noch mehr Training. Training brauche ich wie die Luft zum Atmen. Je mehr, desto besser.

Schon morgens springe ich pünktlich um 5 Uhr mit einem Salto aus dem Bett: Direkt 3 Sätze mit jeweils 50 Wiederholungen Liegestütze auf den Fäusten, denn der frühe Vogel frisst den Wurm, wie man so schön sagt.
Schon während des Frühstücks, bestehend aus den delikatesten Haferflocken der Welt und der täglichen Dosis der Droge, die aus den Samen verschiedener Pflanzen der Familie der Rubiaceae gewonnen wird, denke ich an die bevorstehenden Trainingseinheiten.

Doch die Zeit bis dahin werde ich wohl mit meinen Sparringspartnern Pythagoras und Äsop im Dojo „Klassenzimmer“ verbringen müssen.
Nach diesen wertvollen Stunden des Fleißes muss ich noch meinen Kontostand aufbessern, da die Preise für Trainingsequipment und sportgerechte Nahrung in der heutigen Wirtschaftssituation ins Unermessliche steigen. Da aber ein „normaler“ Job mit geregelten Arbeitszeiten nicht in Frage kommt – würde sich schließlich negativ auf meinen Trainingsplan auswirken… irgendwie -, unterstütze ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen die verschiedensten Leute beim Kampf gegen die binomischen Formeln oder Sinus, Kosinus und Tangens aus dem Hause der Trigonometrie. Auf diese Weise habe ich mir bereits einen gewissen Reichtum erwirtschaftet, welcher ohne zu zögern sofort ins Training investiert wurde, worin auch sonst?

Am Abend ist es dann endlich so weit und ich brenne richtig darauf, beim Kampfsporttraining alles zu geben und über meine Grenzen hinaus zu gehen. In dem Moment, wo der Gong ertönt, um den Trainingsbeginn anzukündigen, verfalle ich in eine tiefe Trance – jetzt kann mich nichts mehr aufhalten, von Ratio ist keine Spur mehr. Jetzt wird trainiert.

100 Burpees? Kein Problem – ich bin nach 50 schon halb am Sterben, aber Aufgeben ist nicht drin.
Ein Tritt oder Schlag gegen die Leber? Kein Problem – härtet ab.
Nasenbluten? Kein Problem – einmal schniefen.
Knockout? Kein Problem – wohl die Deckung vernachlässigt; aus Fehlern lernt man.

Und zum Abschluss wird gedehnt. Einen Spagat schaffe ich noch nicht, aber wenn ich bei jeder Trainingseinheit den Schmerz ignoriere und soweit runter gehe, bis es knackt, werde ich es wohl irgendwann schaffen.
Nach dem Training: Zufriedenheit, denn ich habe was geleistet und mit jedem Training werde ich besser.
Wieder zuhause angekommen merke ich dann meistens, dass ich noch Energie für ein weiteres Training übrig habe und mache mich auch sogleich an die Arbeit.

Ein typischer Tagesablauf im Leben des Kampfzwergasiaten, immer nur Training, Training, Training. Nichts anderes. Tag für Tag. Pause? Wer braucht denn sowas? Und wenn ich mich mal verletzen sollte, liegt es wohl daran, dass ich noch zu schwach bin – folglich wäre noch mehr Training die Lösung dafür.

No pain, no gain – das ist mein Motto.

 

 

 


 

Da habe ich mich ordentlich selbst auf die Schippe genommen. Lob an mein Ich von vor ein paar Jahren.  😆

Seit dieser Erfahrung bin ich aber schlauer geworden und achte beim Training viel mehr darauf, auch die Regeneration nicht zu vernachlässigen und auf meine Gesundheit zu achten.

Doch kommen wir nun zu meinem eigentlichen Anliegen dieses Beitrags. Eine kleine Zusammenfassung von bisherigen Gegebenheiten:

 

Zunächst einmal zum sportlichen Teil.

Dieses Jahr lief es mit den Platzierungen auf Turnieren nicht ganz so gut, diese waren eher durch Niederlagen als durch Siege geprägt. Aber ich muss sagen, dass ich dennoch selbst erkenne, dass ich insgesamt auf einem viel höheren Level als im Jahr zuvor stehe! Und das motiviert mich dazu, nach der momentanen Pause mit neuer Energie wieder durchzustarten!

 

Kommen wir nun auf meinen Blog zu sprechen.

Mein Blog besteht nun seit einigen Monaten und hat schon einige regelmäßige Leser, über die ich mich sehr freue!

Über Facebook folgen mir noch recht wenige Leute (ca. 100), dafür aber umso mehr auf Instagram (ca. 1500, was dem geschuldet ist, dass ich dort einfach aktiver bin). Allerdings muss ich anmerken, dass die wenigsten von denen wirklich aktiv sind und wahrscheinlich nicht mal etwas von meinem Blog wissen.

Was das Bloggen angeht, bin ich wohl noch immer ein Weißgurt, der die Grundlagen erstmal lernen muss – ich muss mich noch hinein fuchsen, wie ich die sozialen Medien effizienter nutzen kann, um Leser für meinen Blog zu gewinnen. Die Kampfkunst hat mir aber gelehrt, dass ich mich in Geduld üben muss und die Erfolge sich mit entsprechendem Fleiß zeigen werden. 🙂

Für diejenigen, die meine älteren Beiträge noch nicht kennen, verlinke ich diesse nun hier in chronologischer Reihenfolge von alt nach neu:

 

 


 

 

An dieser Stelle möchte ich ein paar Ziele formulieren, die ich nach der Pause und teils auch jetzt schon in Angriff nehmen werde.

 

  1. Ich will ein noch besserer Sportler werden. Die Erfahrungen dieses Jahres haben mir meine Schwächen vor Augen geführt und diese gilt es nun zu beseitigen.
  2. Neben meiner sportlichen Laufbahn will ich aber auch noch ein besserer Trainer werden und auch in diesem Bereich weitere Erfahrungen sammeln.
  3. Ich will meinen Disziplinen neben dem Kickboxen mehr Aufmerksamkeit widmen, da ich Karate, Jiu Jitsu und Tricking ein wenig vernachlässigt habe – Thaiboxen kommt da ja nun auch hinzu.
  4. Ich will die Reichweite meines Blogs erhöhen und lernen, wie genau ich das bewerkstelligen kann. Schließlich ist es ja mein Hauptbeweggrund zu bloggen: Menschen erreichen, um ihnen mit Hilfe der Kampfkunst zu einem glücklichen Leben zu verhelfen.
  5. Ich will meine alten Beiträge verbessern und an meinem Schreibstil feilen.
  6. Eventuell will ich einen Youtube-Kanal starten… was hälst Du davon?
  7. Ich will ein noch viel besserer Freund für meine Süße sein. (Falls Du das liest: Ich liebe Dich! ♥)
  8. Insgesamt will ich ein besserer Mensch werden.
  9. Ich will euch, meinen Lesern, mehr von mir und meiner Vergangenheit preisgeben…
  10. Ich will aus allen ‚Ich will‘s ein ‚Ich werde‘ machen!

 

So wären wir auch fast wieder am Ende angekommen. Zuletzt will ich noch auf einen neuen Bereich in der Navigation, die aufgrund des Designs meines Blogs oft übersehen wird, hinweisen. Dieser trägt den Namen UNTERSTÜTZE MICH! und führt zu einer Auflistung der Möglichkeiten, wie Du mir beim Erreichen meiner Ziele helfen kannst. Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mir bei meiner Sache behilflich sein könntest! 🙂

 

 

In diesem Sinne vielen Dank fürs Lesen und bis zum nächsten Mal!

Dein Kampfzwergasiate

Was denkst Du darüber?