Das Leben ist schön!

Hey, ihr Lieben!

Neulich ist wieder etwas passiert, was mich zum Nachdenken angeregt hat und ich wollte Euch davon berichten. Mit der Gefahr, dass ihr mich für verrückt erklärt. Aber ich stehe zu meinen Gedanken 😛

Vor ein paar Wochen sind noch Herbstferien gewesen und somit fand das reguläre Training im Studio nicht statt, aber mein Team traf sich dennoch fast täglich zu relativ spontan festgelegten Zeiten, um doch noch zu trainieren (Wir sind Trainings-Junkies und brauchen unseren Stoff! 😆 ).

Jedenfalls stand ich an dem Tag vor geschlossener Tür, da ich versehentlich mehr als eine Stunde zu früh beim Studio ankam. Die Zeit bis zum Trainingsbeginn überbrückte ich mit einem Spaziergang im nahegelegenen Kurpark.

Spaziergang

Kindheit

Mit dem Kurpark verbinde ich viele Kindheitserinnerungen. Mit meinen Brüdern verbrachte ich damals sehr viel Zeit in der Natur. Wir kletterten auf Bäumen, versteckten uns im Gebüsch, spielten und waren mit Stöcker als Schwerter bewaffnete Krieger – jeder Tag war ein Abenteuer.

Ich habe viele dieser Stellen besucht und mich zurück daran erinnert, wie es damals war. Als Kinder waren wir frei von Sorgen und genossen das Leben in vollen Zügen.  Doch je älter wir wurden, desto weniger Zeit verbrachten wir dort im Freien. Und desto mehr lernten wir über das damalige Fremdwort Stress.

 

Brille

Mit dem Kurpark verbinde ich noch eine weitere Erinnerung an ein Erlebnis, das noch nicht allzu viele Jahre her ist. Ihr müsst wissen, ich bin eigentlich ein Brillenträger (zur Zeit trage ich aber Kontaktlinsen, da ich diese dann auch beim Kampfsport tragen kann) und kann ohne Seh-Hilfe nichts, was sich nicht direkt vor meinen Augen befindet, klar und deutlich erkennen. Das machte sich oft dadurch bemerkbar, dass ich an Freunden vorbei lief, die mir zugewunken haben, da ich diese einfach nicht sehen konnte – das ist aber eine andere Geschichte 😉

Jedenfalls hatte ich Jahre zuvor schon eine Brille, habe diese aber aus Eitelkeit nie getragen. Als ich mich zu dem Zeitpunkt – ein warmer Sommertag – dann doch endlich für eine neue Brille entschied, wurden mir schließlich die Augen geöffnet! Ich machte einen Spaziergang im Kurpark und entdeckte zu meinem Erstaunen: Schönheit. Schönheit im klaren Blau des Himmels, im satten saftigen Grün der Blätter und ihre tanzenden Bewegungen im sanften Wind, und die erwärmenden, belebenden Strahlen der Sonne, die durch die Baumkronen hindurch ihren Weg zu mir am Boden fanden. Schönheit in jedem Detail. Schönheit fand ich auch im Flug der Vögel und sogar jedes noch so kleine Insekt erkannte ich als schön. Schön war auch das Lächeln der älteren Menschen, die auf den Bänken saßen. Sie wirkten in dem Moment ziemlich zufrieden. Sie wissen viel mehr übers Leben als ich, haben mehr gesehen, mehr erlebt und kennen die Schönheit der Natur bereits, die ich jetzt erst wieder vom Neuen kennenlernte und von da an ebenfalls bestaunte.

 

Sinne

Die Augen wurden mir geöffnet und von der Schönheit überwältigt begann ich nach mehr zu Suchen, da fing ich an zu hören! Nun hörte ich, was ich zuvor sah, das Rauschen der Blätter, den Gesang der Vögel, das Wasser eines Teiches und weiter in der Ferne das Lachen von Kindern auf einem Spielplatz. All diese Klänge waren schön und dadurch motiviert wollte ich wieder mehr: Die Luft war frisch und die verschiedenen Pflanzen gaben ihr eine angenehme Note – jeder Atemzug belebte mich, gab mir Kraft und ich begann weiter zu fühlen, wieder die sanften Brisen, die die Blätter zum tanzen brachten und auch die Sonnenstrahlen erreichten mich auf eine besondere Art und Weise. Langsam machten sich auch die Mückenstiche bemerkbar, doch auch sie waren schön und zeugten davon, dass ich lebe.

 

Das Leben ist schön!

Die Überschrift ist mein persönliches Fazit dieses Spazierganges, an dieser Stelle will ich meine Gedankengänge auch nicht weiter erläutern – ich überlasse es diesmal Dir. Vielleicht kannst Du dir als mein Leser selbst ausmalen, welche Kenntnisse ich genau gewinnen konnte? Vielleicht regt Dich der Text auch selbst zum Nachdenken an? Lasse mich wissen, was für eine Wirkung der Text auf Dich hat. Auf welchem Weg ist Dir überlassen, ob über die Kommentarfunktion, per Mail oder Privatnachricht. Ich freue mich auf jeden Fall auf Deine Gedanken dazu 🙂

 

Danke fürs Lesen!

Dein Kampfzwergasiate

2 Kommentare

  1. Silvio 24. März 2018 at 21:12

    Danke – der Text hat mich auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht!

    Cooler Beitrag! Weiter so! 🙂

    Viele Grüße,
    -Silvio

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