Die Feder ist mächtiger als das Schwert!

Hallo, ihr Lieben!

Leider habe ich es in den letzten Wochen wieder nicht geschafft, einen Artikel zu schreiben und zu veröffentlichen, da ich wieder vieles um die Ohren hatte (mein Geburtstag z.B.). Ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen! 😳

Die Feder ist mächtiger als das Schwert!

Einleitung

Der heutige Artikel dreht sich um die Aussage in der Überschrift: Die Feder ist mächtiger als das Schwert.

„The pen is mightier than the sword“  – Edward Bulwer-Lytton

Eine Aussage, eine Idee, die auch schon früher von mehreren Personen aufgegriffen wurde und die für mich persönlich einen hohen Stellenwert hat. Doch was hat es mit dieser Aussage auf sich?

 

Bedeutung

In diesem Artikel möchte ich Dir meinen Interpretationsansatz dieser Aussage vorstellen:

Es ist wohl klar, dass dieser Spruch nicht wortwörtlich zu verstehen ist. Ein Schwert macht mit einer Feder auf jeden Fall kurzen Prozess. :mrgreen:

Mit Feder ist übrigens das damalige Schreibwerkzeug (siehe Bild) gemeint.Die Feder ist mächtiger als das Schwert

Beide Begriffe, Feder und Schwert, sind als Symbole zu verstehen. Die Feder steht wohl für das geschriebene Wort, aber auch für das gesprochene, ferner also für die Sprache und einen Schritt zuvor sogar noch für die Gedankengänge selbst.

Das Schwert als Gegensatz dazu ist ein Symbol für jegliche Form von Gewalt.

 

Demnach seien Wörter und Gedanken der rohen Gewalt überlegen. Und dem ist meiner Ansicht nach auch so und das kann ich ohne weiteres so unterschreiben.

Wirkung

Viele, wenn nicht sogar alle, historischen Ereignisse, die die Menschheit von der Unterdrückung durch ungerechte Systeme befreiten, wurden durch Worte – sei es in Reden oder in Schrift formuliert worden – in Bewegung gesetzt.

Es bedarf die richtigen Worte, um die Gemüter der Massen so zu beeinflussen, dass sie der Angst vor der Gewalt trotzen und für ihr Wohlergehen und eine bessere Zukunft in Aktion treten. Gewalt und Unterdrückung haben nur dann die Kontrolle, wenn sie auf keinen Widerstand treffen. Werden sie geduldet, haben sie freien Spielraum.

Doch wird der Gewalt allein nur durch Gegengewalt begegnet, entsteht ein ewiger Machtkampf der verschiedenen Standpunkte und es bildet sich ein Teufelskreis, der für immerwährendes Leid sorgt.

 

„Was mit Gewalt erlangt worden ist, kann man nur mit Gewalt behalten.“ – Mahatma Gandhi

Die Masse muss durch Worte aufgeklärt und überzeugt werden, um einen Idealzustand zu schaffen. Veränderungen dürfen nicht gewaltsam herbeigeführt werden.

Die Urheber vergangener literarischer Texte und Redner haben die Probleme ihrer Zeit aufgegriffen und damit einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, diese Missstände zu beseitigen.

 

Die dunkle Seite der Macht

Leider kann die Feder wegen ihrer Macht gerne auch mal für niedere Gründe verwendet werden. Das verbreiten von falschen Tatsachen, Manipulation und Gehirnwäsche stehen möglicherweise an der Tagesordnung, ohne dass wir etwas davon dunkle Seite der Machtmitbekommen. Die Werbung suggeriert uns zum Beispiel, wir bräuchten dieses und jenes Produkt, um sozial anerkannt und glücklich zu werden, was natürlich nicht stimmt und letztendlich nur den jeweiligen Unternehmen Profit einbringt. Desweiteren werden Nachrichten vielleicht so verpackt und präsentiert, dass dieser und jener Standpunkt begünstigt wird. – Ich bin kein Verschwörungstheoretiker oder dergleichen, aber wenn wir ganz ehrlich sind, wissen wir nie, welchen Medien wir wirklich trauen können. Ich für meinen Teil nutze den Fernseher schon seit Jahren nicht mehr und glaube auch nicht alles, was ich irgendwo zu lesen, zu sehen oder zu hören bekomme.

 

Im Auftrag der Feder

(Mensch, bin ich heute kreativ mit den Überschriften 😆 )

„Aus großer Macht folgt große Verantwortung.“ – Voltaire

Die Feder kann also sowohl für Gutes als auch Schlechtes verwendet werden.

Diejenigen, die diese Macht erkennen, tragen eine große Verantwortung, denn sie müssen sich Gedanken darüber machen, welche Gesinnung die Urheber der Worte haben, mit denen sie im täglichen Leben konfrontiert werden.

Im Sinne der Kampfkunst als Mittel zur Charakterschulung und Erreichen eines erfüllten Lebens (um den Bezug dieses Artikels zur Kampfkunst zu verdeutlichen) sollte es im Interesse des Kampfkünstlers sein, zwischen guten und schlechten Worten unterscheiden zu können, um gegen das Schlechte vorgehen und aus dem Guten etwas abgewinnen zu können.

 

Konfuzius

Wörter verkörpern Gedanken und Gedankengänge sind notwendig, um das maximale Potenzial des Lebens auszuschöpfen. Allerdings reicht ein Kopf und eine Lebenszeit alleine nicht aus, um ausreichend Gedankengänge für das Ziel (Sinn des Lebens), ein glückliches Leben, zu tätigen. An dieser Stelle hebe ich ein Produkt der Feder hervor: Bücher!

Bücher verkörpern die Gedanken und Ideen ihrer Autoren und wenn diese ihr Handwerk verstehen, ermöglichen diese dem Leser die Welt mit anderen Augen zu sehen und neue Perspektiven kennenzulernen.

Ein gutes Buch erweitert den eigenen Horizont und deshalb empfehle ich, die Augen nach eben solchen offen zu halten und dadurch neue Kenntnisse zu gewinnen.

Ebenso vertrete ich die Meinung, dass der Weg zum Glück zu einem großen Teil auch darauf basiert, der Menschheit behilflich zu sein: Und wer Wissen besitzt, hilft der Menschheit damit, dieses Wissen zu teilen, die Gedanken also in Worte zu fassen.

 

Persönliches

Ich komme dem zuletzt genannten Aspekt in Form meines Blogs nach und kann mich schon an das eine oder andere positive Feedback erfreuen. Auch wenn es mal Zeiten gibt, an denen ich nicht so aktiv wie gewünscht sein kann, werde ich der Sache weiter nachgehen und ich hoffe, Dich trotz solcher Phasen weiterhin als Leser behalten zu können und den Content liefern zu können, der Dir weiterhilft.

 

An dieser Stelle will ich noch eine Sache anmerken, die mir schon länger ein Dorn im Auge ist: Bestimmte Menschen bedienen sich einer gehobeneren Sprache, verwenden Fachausdrücke und formulieren Themen so kompliziert, dass der Durchschnittsmensch diese nicht oder wenn überhaupt nur schwer versteht. Dabei frage ich mich: Warum das Ganze? Will man sich selbst vielleicht damit aufwerten? Wer wirklich als Experte in seinem Gebiet zählt, sollte dazu in der Lage sein, die kompliziertesten Zusammenhänge simpel und für jeden leicht verständlich zu erklären. Sicher kommt man nicht immer ohne Fachausdrücke aus, aber ein Text wie der folgende muss echt nicht sein:

„Falls die jüngsten Prognosen zeigen, dass die ruhende Weiterentwicklung heruntergeschraubt apodiktisch behandelt werden muss, hätte beachtet werden sollen, dass die fertig gerontologische Konkretisierung ideell kohärent längst schon unter aller Kritik ist, unter der Voraussetzung, dass die minimiert gerontologische Dollarschwäche avisiert verunstaltet analysiert werden könnte.“

(Dieser Text ergibt übrigens keinen Sinn, es sind nur willkürlich gewählte Begriffe, die grammatikalisch korrekt aneinander gereiht wurden) 🙄  😀

 

Das Wesentliche eines Textes sollte ohne Weiteres identifizierbar bleiben. Ich kann teils nachvollziehen, dass die Jugend von heute (Jetzt fühle ich mich alt…) sich immer seltener mit dem Lesen von Büchern oder anderen Texten befasst, da diese von genau diesem Problem befallen sind. Meiner Meinung nach sollte Wissen für alle zugänglich sein, also sollten Texte simpel und kurz gehalten werden!

 

Ich selbst wandel den Stil meiner eigenen Texte mittlerweile so um, dass diese möglichst nicht mehr als 1000 Wörter vorweisen und nicht mehr streng an den Richtlinien, die ich in der Schule erlernte, angelehnt sind. Meine Texte sollen freier und lockerer sein. Trotz ernsterer Themen lasse ich sogar nun teils meinen Humor durchscheinen – ich schreibe so, dass ich auch Spaß daran habe, das trägt viel zu meiner eigenen Motivation bei und ich denke, es macht mich authentischer, da ich mich nicht mehr biegen muss, um zu einer bestimmten Form zu passen.

 

Fazit

Die Feder ist mächtiger als das Schwert, ihre Macht kann sowohl fürs Gute als auch Schlechte verwendet werden. Wir, die dies erkennen, sollten das Schlechte aufdecken, vom Guten lernen und wiederum selbst nach eigenen individuellen Möglichkeiten Gutes verbreiten.

 

Wie siehst Du das Ganze? Und hast Du vielleicht ein Buch gelesen, von dem Du der Meinung bist, es habe Deinen Horizont erweitert und Deine Weltsicht verändert? Lasse es mich wissen und schreibe es in den Kommentaren.

Vielen Dank fürs Lesen!

 

Dein Kampfzwergasiate

 

 

2 Kommentare

  1. Silvio 18. Januar 2018 at 20:58

    Es gibt viele Bücher die ich gelesen habe, die mein Weltbild verändert haben oder die mich sehr stark berührt haben. Ein sehr emotionales Buch war für mich „…vielleicht lieber morgen…“. Hat mich damals als junger Erwachsener sehr bewegt. Der Film dazu ist ganz gut, reicht aber nicht ans Buch heran.

  2. Kampfzwergasiate 29. Mai 2018 at 13:13

    Hey, den Film habe ich mal gesehen, aber das Buch noch nicht gelesen – das werde ich eventuell noch nachholen 🙂

Was denkst Du darüber?